Aktueller Gesundheitstipp Aug. 2004

Synergistische Wirkung von Passionsblume
und Johanniskraut nachgewiesen


 

Die antidepressive Wirkung des Johanniskrauts wird durch Extrakte der Passionsblume bis zu 10-fach verstärkt. Dies zeigen neueste Studien der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe von Dr. Bernd Fiebich an der Universität Freiburg. Er konnte in einem Modell-System mit isolierten Synapsen nachweisen, dass Johanniskraut und Passionsblume die Serotonin-Wiederaufnahme auf synergistische Weise beeinflussen.

Damit ergibt sich eine kausale Erklärung für die beeindruckenden Ergebnisse einer placebo-kontrollierten Doppelblindstudie bei leichten Depressionen. Die bewährte pflanzliche Kombination aus Johanniskraut, Passionsblume und Baldrian entfaltet ihre zuverlässige Wirkung schon bei einer Tagesdosis von 360 mg Johanniskraut-Extrakt. Die Menge an Johanniskraut bleibt somit unter der kritischen Schwelle für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln z.B. Cumarin-Derivaten und oralen Kontrazeptiva.

Ein weiterer Pluspunkt ist die dokumentierte Wirkung auch bei Angstzuständen und Schlafstörungen, den  typischen Begleitsymptomen einer Depression.

 
Quelle: PASCOE pharmazeutische Präparate GmbH