Aug/Sept 06

Bachblüten -  Heilkräfte aus der Natur

 

Bachblüten finden immer mehr Anhänger. Sie sind benannt nach dem Arzt Dr. Edward Bach und können bei Ängsten, Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Nervosität, Eifersucht oder Unsicherheit und bei vielen sonstigen negativen Seelenzuständen, helfen. Diese sind laut Bach die tieferen Ursachen für körperliche und psychische Erkrankungen.


Edward Bach (1886-1931) gilt als Pionier der psychosomatischen Medizin. Hinter seiner Lehre steckt das Prinzip, dass allen körperlichen Krankheiten seelische Ursachen zugrunde liegen, die sich vorbeugend positiv beeinflussen lassen. Bach war überzeugt, dass es nicht die Inhaltsstoffe der Pflanze, sondern ihre "Schwingungen" und "Energien" sind, die für den Menschen hilfreich seien. (Ähnlich wie in der Homöopathie).

                  Zu den Bachblüten zählen insgesamt 38 verschiedene Essenzen, und sie sind gruppenweise sieben unterschiedlichen Emotionen zugeordnet. So ist zum Beispiel das gelbe Sonnenröschen der Angst zugewiesen, Waldespen-Essenz (Wild Oat) der Unsicherheit, und die Lärche (Larch) unterstützt Selbstvertrauen. Die "Toleranzblüte" Rotbuche soll überkritischen Menschen zu mehr Einfühlungsvermögen und Mitgefühl verhelfen.
                  
                  Haben Sie schon einmal von den Notfalltropfen gehört? Nicht wenige Menschen schwören darauf: vor Prüfungen, vor dem Zahnarztbesuch, wenn die Kinder mit aufgescheuerten Knien ins Haus kommen oder nach Alpträumen. Fragt man heute in Apotheken nach diesem vielleicht am häufigsten verwendeten Mittel aus der Bachblüten-Therapie, so werden Sie gewiss nicht ungläubig angeschaut. Die Notfalltropfen sind ein wässriger Auszug aus fünf Blüten-Präparaten: Impatiens (Drüsentragendes Springkraut), Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern), Cherry Plum (Kirschpflaume), Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) und Clematis (Weiße Waldrebe). Sie sollen bei Panik oder Schock erste Hilfe leisten, beruhigen und sie wirken auch vorbeugend. Den Besuch beim Arzt, um etwa Wunden zu behandeln, ersetzen sie jedoch nicht.

                  Bach als Pionier der psychosomatischen Medizin
                  Edward Bach (1886-1931) gilt als Pionier der psychosomatischen Medizin. Hinter seiner Lehre steckt das Prinzip, dass allen körperlichen Krankheiten seelische Ursachen zugrunde liegen, die sich vorbeugend positiv beeinflussen lassen. Bach war überzeugt, dass es nicht die Inhaltsstoffe der Pflanze, sondern ihre "Schwingungen" und "Energien" sind, die für den Menschen hilfreich seien.

                  Zu den Bachblüten zählen insgesamt 38 verschiedene Essenzen, und die sind gruppenweise sieben unterschiedlichen Emotionen zugeordnet. So ist zum Beispiel das gelbe Sonnenröschen - siehe Notfalltropfen - der Angst zugewiesen, Waldespen-Essenz (Wild Oat) der Unsicherheit, und die Lärche (Larch) unterstützt Selbstvertrauen. Die "Toleranzblüte" Rotbuche soll überkritischen Menschen zu mehr Einfühlungsvermögen und Mitgefühl verhelfen.

 
Die Bach-Blüten Therapie wird nicht nur zur Selbstmedikation, sondern auch von Fachleuten wie Psychologen, ganzheitsmedizinisch-orientierten Ärzten oder Heilpraktikern als seelische Unterstützung anderer therapeutischer Möglichkeiten eingesetzt. Ganz individuelle Blütenmischungen kommen je nach Charakterbild und Symptomen dabei heraus.

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Erfolgreich werden Bachblüten auch in der Tierheilkunde eingesetzt. Die Bachblüten-Konzentrate sollen helfen, seelische Fehlhaltungen zu harmonisieren. Besonders gute Erfolge werden bei der Behandlung von akuten psychischen Störungen, etwa Ängsten und Aggressivität, Verhaltensstörungen wie Unsauberkeit, bei Notfällen aller Art und als seelische Unterstützung in schwierigen Situationen wie dem Tierarztbesuch erzielt.

                  Was Bachblüten definitiv nicht können, ist schwere und chronische Erkrankungen zu heilen.
                  

Kurzsteckbriefe der 38 Bachblüten

 

Liste der 38 Bachblüten Kurzbeschreibung

Agrimony (Odermennig):
Man versucht, quälende Gedanken und innere Unruhe hinter einer Fassade von Fröhlichkeit
und Sorglosigkeit zu verbergen

Aspen (Espe oder Zitterpappel):
Unerklärliche, vage Ängstlichkeiten, Vorahnungen, geheime Furcht vor irgend einem
drohenden Unheil.

Beech (Rotbuche):
Kritiksucht, Arroganz, Intoleranz. Man verurteilt andere ohne jedes Einfühlungsvermögen.

Centaury (Tausendgüldenkraut):
Schwäche des eigenen Willens. Überreaktion auf die Wünsche anderer. Seine Gutmütigkeit wird leicht ausgenutzt; kann nicht nein sagen.

Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut):
Mangelndes Vertrauen in die eigene Intuition.

Cherry-Plum (Kirschpflaume):
Angst davor, innerlich loszulassen; Angst den Verstand zu verlieren; Angst vor seelischen
Kurzschlusshandlungen; unbeherrschte Temperamentsausbrüche.

Chestnut Bud (Knospe der Roßkastanie):
Man macht immer wieder die gleichen Fehler, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet und nicht genug daraus lernt

Chicory (Wegwarte):
Besitzergreifende Persönlichkeitshaltung, die sich übermäßig einmischt und kritisiert. Man erwartet von seiner Umgebung volle Zuwendung und bricht in Selbstmitleid aus, wenn man seinen Willen nicht bekommt.

Clematis (Weisse Waldrebe - Greisenbart):
Tagträumer, der mit den Gedanken immer wo anders ist; zeigt wenig Aufmerksamkeit für das, was um  ihn herum vorgeht.

Crab apple (Holzapfel):
Man fühlt sich innerlich und äußerlich beschmutzt, unrein oder infiziert. Detailkrämer! "Die
Reinigungsblüte".

Elm (Ulme):
Das vorübergehende Gefühl, seiner Aufgabe oder Verantwortung nicht gewachsen zu sein

Gentian (Herbstenzian):
Skeptisch, zweifelnd, pessimistisch, leicht entmutigt.

Gorse (Stechginster):
Ohne Hoffnung, völlig verzweifelt.

Heather (Heidekraut):
Selbstbezogen, völlig mit sich beschäftigt, braucht ständig Publikum. "Das bedürftige Kleinkind".

Holly (Stechpalme):
Eifersucht, Misstrauen, Hass- und Neidgefühle auf allen Ebenen.

Honeysuckle (Geissblatt, je länger - je lieber):
Sehnsucht nach Vergangenem; bedauert Vergangenes. Lebt nicht in der Gegenwart.

Hornbeam (Weissbuche oder Hainbuche):
Müdigkeit; mentale Erschöpfung, als vorrübergehender oder länger andauernder Zustand.

Impatiens (Drüsentragendes Springkraut):
Ungeduldig, leicht gereizt, überschießende Reaktionen.

Larch (Lärche):
Erwartung von Fehlschlägen durch Mangel an Selbstvertrauen. Minderwertigkeitskomplexe.

Mimulus (Gefleckte Gauklerblume):
Spezifische Ängste, die man benennen kann; Furchtsamkeit, Angst vor der Welt.

Mustard (Wilder Senf):
Perioden tiefer Melancholie kommen und gehen plötzlich ohne erkennbare Ursache.

Oak (Eiche):
Der niedergeschlagene und erschöpfte Kämpfer, der trotzdem tapfer weitermacht und nie aufgibt.

Olive (Olive):
Totale Erschöpfung, extreme Ermüdung von Körper und Geist.

Pine (Schottische Kiefer):
Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, Mutlosigkeit.

Red Chesnut (Rote Kastanie):
Übertriebene Sorge und Angst um andere.

Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen):
Äußerst akute Angstzustände, Terror, Panikgefühle.

Rock Water (Wasser aus heilkräftigen Quellen):
Strenge und starre Ansichten, unterdrückte Bedürfnisse, man opfert seine Persönlichkeit auf dem Altar seiner zu hoch geschraubten Ideale.

Sclerantus (Einjähriger Knäuel):
Unschlüssig, sprunghaft, innerlich unausgeglichen. Meinung und Stimmung wechseln von einem Moment zum anderen.

Star of Bethlehem (Goldiger Milchstern):
Nachwirkungen von körperlichen, seelischen oder geistigen Schocks. Egal ob weit zurückliegend oder erst kürzlich geschehen. "Der Seelentröster und Schmerzen-Besänftiger".

Sweet Chestnut (Edelkastanie oder Esskastanie)
Tiefste Verzweiflung. Man glaubt, die Grenze dessen, was ein Mensch ertragen kann sei nun erreicht.

Vervain (Eisenkraut):
Im Übereifer, sich für eine Sache einzusetzen, treibt man Raubbau mit seinen Kräften. Reizbar bis fanatisch.

Vine (Weinrebe):
Dominierend, rücksichtslos, machthungrig. "Der kleine Tyrann".

Walnut (Walnuss):
Vorübergehendes Vernichtungsgefühl, Beeinflussbarkeit und Wankelmut während entscheidender Neubeginnphasen im Leben. "Die Blüte die den Durchbruch schafft".

Water Violet (Sumpfwasserfeder):
Zeitweise: innere Reserviertheit, stolze Zurückhaltung, isoliertes Überlegenheitsgefühl.

White Chestnut (Rosskastanie oder weisse Kastanie):
Bestimmte Gedanken kreisen unaufhörlich im Kopf, man wird sie nicht wieder los, innere
Selbstgespräche und Dialoge.

Wild Oat (Waldtrespe):
Unbestimmtheit der Ambitionen, Unzufriedenheit, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet.

Wild Rose (Heckenrose, Zaunrose, Weinrose, Apfelrose):
Teilnahmslosigkeit, Apathie, Resignation, innere Kapitulation.

Willow (Gelbe Weide):
Innerer Groll, Verbitterung. "Das Opfer des Schicksals"

Notfalltropfen (Rescue Remedy)
Die Notfalltropfen sind eine ganz besondere Kombination von 5 Bachblüten, die sich in dieser
Mischung besonders für akute Notfallsituationen eignen.
Ein Notfall im Sinne dieser Tropfen kann ein schwerer Unfall oder auch nur ein unerfreulicher Brief sein. Das Einsatzgebiet ist also entsprechend weit. Wenn ein kleines Kind sich eine Beule geholt hat, helfen sie ebenso wie bei einer Kündigung oder dem Tod von Verwandten.
Sie sollten immer fertig angemischt in einer Flasche verfügbar sein. Hierbei gibt man auf eine 30 ml Flasche 4 Tropfen der Notfalltropfen.
Außerdem eigenen sie sich für die Wasserglasmethode, als Salbe, pur auf die Haut aufgetragen, beim Umtopfen von Pflanzen, kritischen Situationen bei Haustieren usw.
Zusammenstellung:
Star of Bethlehem: Gegen Schock und Betäubung und als Integrator der Persönlichkeit.
Rock Rose: Gegen Terror und Panikgefühle.
Impatiens: Gegen mentalen Stress und Spannung.
Cherry Plum: Gegen die Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Clematis: Gegen die Tendenz "abzutreten", gegen das Gefühl weit weg zu sein, das oft vor einer Bewusstlosigkeit auftritt.

Einnahmeform und Dosierung

 

Anwendung Bachblüten können auf verschiedene Arten und Weisen eingesetzt werden. Das hängt davon ab, ob der Zustand akut oder chronisch ist und ob die Anwendung innerlich oder äußerlich erfolgen soll.

Tropfen
Die beliebteste Anwendung der Bachblüten zur Behebung chronischer und mittelfristiger Zustände ist die regelmäßige Einnahme von Tropfen.
1.Füllen sie eine 20-30 ml-Flasche zu etwa einem Drittel mit Brandy (wegen der
Haltbarkeit).
2.Geben sie von jeder der ausgewählten Bachblüten (maximal 5) 2 Tropfen in die Flasche.
3.Füllen sie den Rest mit stillem Mineral- oder Quellwasser auf.
4.Nehmen sie von dieser Mischung 4 mal täglich 4 Tropfen ein.