Mai/Juni 2007

Gesundheitstipp Mai/Juni 2007

Konzentrationsschwäche und Energiemangel


Der  Alltag des modernen Menschen ist  häufig geprägt von folgender Situation: Die Liste der anstehenden und zu bearbeitenden Aufgaben wird immer länger, während die Konzentration und Leistungsfähigkeit im gleichen Umfang abzunehmen scheint. Dabei entsteht ein wachsendes Gefühl von Hilflosigkeit und Überforderung

Sie können jedoch lernen, mit dem Stress umzugehen, ohne Ihre Lebensfreude, Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Konzentrationsvermögen zu opfern. Ein harmonisches Umfeld, frische Luft, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf sind gute Voraussetzungen dafür.

Wenn Ihre Belastbarkeit an Grenzen stößt und ein Gefühl von Überforderung, Unlust und Erschöpfung Sie zu überwältigen versucht, helfen Konzentrationsübungen aus der Kinesiologie:

A. Konzentrationsübungen

Übungen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit bringen Ihren Energiefluss wieder in Schwung. Sie lösen Verspannungen, beleben den Kreislauf und fördern die Durchblutung. Ärger und Stress können abgebaut werden, neue Kraft und Energie werden gewonnen. Regelmäßig durchgeführt können diese Übungen Konzentrationsstörungen vorbeugen.

1. Über-Kreuz-Übungen

fördern das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften, erhöhen die Aufnahmefähigkeit und das Leistungsvermögen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie bei diesen Übungen anfangs nachdenken müssen, während Sie sie ausführen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass das Zusammenspiel Ihrer linken und rechten Hirnhälfte stressbedingt blockiert ist. Sie werden sehen, dass Sie die Bewegungsabläufe mit zunehmender Praxis flüssiger werden -  ein Zeichen dafür, dass die Blockade gelöst wurde. Wenn Sie die Übungen dann weiter regelmäßig ausführen, können Sie künftige Blockaden vermeiden.

Über-Kreuz-Übung 1

Stellen Sie sich aufrecht hin. Heben Sie Ihr rechtes Knie und berühren Sie mit Ihrem linken Ellenbogen dieses Knie. Dabei schwingt der rechte Arm nach hinten. Dann stellen Sie sich wieder aufrecht hin. Anschließend heben Sie Ihr linkes Knie und berühren es mit dem rechten Ellenbogen. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals in Ihrem eigenen Tempo. Mehr Spaß macht es, sie zu Musik auszuführen.

Über-Kreuz-Übung 2

Versuchen Sie nun mit Ihrer linken Hand hinter Ihrem Rücken Ihre rechte Fußsohle zu berühren und umgekehrt. („Schuhplattler“)

Wichtig ist bei diesen Übungen, die Mitte zu kreuzen und die Bewegungen der rechten und linken Körperhälfte zu koordinieren.

3. Die liegende Acht

Folgen Sie mit den Augen der Linie einer liegenden Acht. Beginnen Sie in der Mitte und folgen Sie der Linie nach links oben. Diese Übung ist auch hervorragend geeignet, um das Erinnerungsvermögen zu stärken.

B. Energieübungen

1. Reiben Sie Ihr Ohr

Fassen Sie Ihre Ohren mit je einer Hand zwischen Daumen und Zeigefinger an den eingerollten Rändern und ziehen Sie diese nach außen. Sodann wird das Ohr in Richtung Ohrspitze massiert. Anschließend greifen Sie das Ohr etwas tiefer zwischen Daumen und Zeigefinger und massieren erneut nach oben zur Ohrspitze. Wiederholen Sie die Massage bis das ganze Ohr von Ohrläppchen bis Ohrspitze durchgeknetet ist. Das Ohr ist jetzt warm und rot.

Im Ohr befinden sich ca. 200 Akkupunkturpunkte. Durch die Massage stimulieren Sie Ihre gesamte Körperenergie.

2. Mudras

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Mudra um Stress abzubauen:

 

Ellenbogen zur Seite strecken, Hände vor dem Solarplexus ineinander legen; linken Handrücken auf rechte Handfläche legen.

Atmung: Langsam und tief.

 

 

Mudra für starke Nerven:

 

Linke  Hand auf Ohrhöhe heben, Daumen und Mittelfinger verbinden; rechte Hand vor den Solarplexus, dabei Daumen und kleinen Finger verbinden, die anderen Finger ausstrecken. Bei Männern umgekehrt.

Atmung: auf 4 einatmen, in einem Atemzug ausatmen.

 

3. Massage der Akupunkturpunkte am Schlüsselbein

Ungefähr 2 cm rechts und links vom Brustbein, unterhalb vom Schlüsselbein befinden sich zwei Akkupunkturpunkte, deren Massage den Abbau von Stress und Ängsten fördert. Reiben Sie diese Punkte mit Daumen und Zeigefinger einer Hand und legen Sie gleichzeitig die andere Hand auf Ihren Bauch.

schluesselbein

4. Thymusdrüse klopfen

Die Thymusdrüse befindet sich hinter dem Brustbein. Sie produziert die T-Lymphozyten für die körpereigene Abwehr von Infektionen und steuert den Energiestrom im Körper. Stress, emotionale Unausgeglichenheit, Angst und Streit schwächen die Thymusdrüse.

Klopfen Sie locker mit einer Faust leicht die Mitte Ihres Brustkorbs ca. 10 bis 12 Mal. Summen Sie dazu. Sie werden spüren, wie Ihre Energie erwacht und ein Gefühl von Entspannung aufkommt.