Oktober/November 05

Aktueller Gesundheitstipp Oktober / November 2005

Panik wegen Vogelgrippe?

Zur Abwehr der Vogelgrippe hat Deutschland die Schutzvorkehrungen erneut verschärft. Enten und Gänse sollen künftig nur noch mit Leitungswasser getränkt werden, Vogelausstellungen werden verboten. Befürchtungen, dass es auch in Deutschland erste Krankheitsfälle geben könnte, bestätigten sich jedoch bisher nicht.

Nach Meinung von Experten ist die Einfuhr von infiziertem Geflügel die größte Bedrohung für Deutschland. Schon jetzt dürfen aus betroffenen Ländern weder Vögel noch Produkte wie Federn oder Fleisch importiert werden. Wesentlich geringer ist die Gefahr, dass Zugvögel die Vogelgrippe einschleppen, da Deutschland nicht auf der Hauptroute der Zugvögel liegt, die aus den Gefahrengebieten kommen oder sie durchqueren.

Die Europäische Kommission beschloss am Dienstag ein zeitlich befristetes Importverbot für lebende Wildvögel. Dies war vor allem von Deutschland und Großbritannien gefordert worden. Frankreich verhängte eine Stallpflicht in Risikogebieten. In Deutschland gilt bereits seit Samstag eine Stallpflicht für Geflügel.

ARD-Magazin "Report" hat vergangenen Montag abend darüber ausführlich berichtet. Hier Auszüge dieses Berichts:
                „ Wenn eine Grippewelle wirklich kommt...

                  ...sollten Sie vorbereitet sein!

                  Das Vogelgrippe-Virus ist in aller Munde und jeder kennt die Fernsehbilder aus den betroffenen Gebieten. Nach wie vor besteht jedoch kein Anlass zur Panik oder Hysterie. Das Vogelgrippe-Virus wird für Menschen erst dann zur richtigen Gefahr, wenn es sich, durch den Kontakt mit herkömmlichen Grippe-(Influenza)Viren, verändert.

                 Die Ansteckung (Tröpfcheninfektion) erfolgt von Mensch zu Mensch per Tröpfcheninfektion.
Ratschläge: vermeiden Sie größere Ansammlungen von Menschen wie Versammlungen, Konzerte, vollbesetzte Züge und Busse, usw. Waschen Sie sich nach dem Kontakt mit anderen Menschen die Hände - grundsätzlich mehrmals täglich. Ein Desinfektionsmittel ist nicht notwendig. Beim Husten oder Niesen sollten Einwegtaschentücher benutzt und umgehend entsorgt werden.“

                  Um das Immunsystem auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vorzubereiten, sind immunstärkende Pflanzen wie Holunder und Lindenblüten zu empfehlen. Diese haben einen schweißtreibenden und abwehrsteigernden Effekt. Hagebuttentee mit frischem Zitronensaft und mit Honig gesüßt eignet sich ebenfalls sehr gut als Heißgetränk, das Vitamin C liefert.

                  Neben Bewegung gilt es, auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten. Um sicherzustellen, dass dem Körper ausreichend Vitamine und Spurenelemente zugeführt werden, eignen sich der Verzehr von saisonalem Gemüse und die zusätzliche Einnahme von Multivitaminpräparaten.
Im Falle einer Grippe-Erkrankung gilt nach neuesten Untersuchungen die Cistus – Pflanze als wirksam:
Die Firma Dr. Pandalis konnte eine Eigenschaft von Cistus incanus ssp. tauricus bekanntgeben: Treffen Cystus® Extrakt und Viren aufeinander, werden die Viren gebunden und unschädlich gemacht. Das belegt eine Studie des Institutes für Molekulare Virologie der Universität Münster (ZMBE) unter der Leitung von Prof. Stephan Ludwig. Im Uniklinikum Münster konnte gezeigt werden, daß Cystus®-Extrakt sowohl gegen menschliche Grippeviren als auch gegen hochpathogene Vogelgrippestämme wirksam ist. Somit sind Cystus® Lutschtabletten und -Gurgellösung erste Cystus® Produkte, bei denen diese Erkenntnisse berücksichtigt wurden.


                  Südeuropa ist die Heimat der rosarot blühenden Cistus incanus ssp. tauricus-Pflanze (=raubehaarte Zistrose). Zur Erntezeit im Frühsommer liegt alljährlich ihr aromatisch-harziger Duft über den typischen Macchia-Landschaften mit ihren kleinwüchsigen dichten Buschwäldern.

                  Hier, in einer der sonnenreichsten Regionen Europas, wächst der wärme- und lichtliebende Strauch bevorzugt auf unberührten, magnesiumreichen Böden. Als ein wahrer Überlebenskünstler sorgt die graubehaarte Zistrose mit ihrem feuerfesten Wurzelwerk dafür, daß sich die Pflanzenwelt nach den in der Macchia immer wieder tobenden Waldbränden schnell verjüngt: Ein widerstandsfähiger Erstbesiedler, robust und energisch, mit einer hohen ökologischen Bedeutung.