Gesundheitstipp: Mückenstiche

Nun sind sie wieder auf der Jagd nach uns, besonders nachts: Stechmücken. Jeder kennt ihr Sirren, das uns weckt oder nicht einschlafen lässt, und auch den Schmerz, wenn wir gestochen werden.

 

Nach der Befruchtung sucht das Mückenweibchen nach einem Opfer. Es benötigt dringend Proteine, denn ohne Blut kann es ihre Eier nicht entwickeln. Dabei orientiert es sich an Duftstoffen aus dem Atem und dem Schweiß sowie an der Körperwärme. Die Duftstoffe heißen 4-Methylphenol und 2-Methylphenol und wurden erst 2004 identifiziert. Beide Stoffe kommen in unterschiedlicher Konzentration im menschlichen Schweiß vor und können von Stechmücken aus bis zu 50 Metern Entfernung wahrgenommen werden.

 

Unsere bekannteste und häufigste Stechmücke ist Culex pipiens, die gemeine Hausmücke. Doch in den letzten Jahren haben auch etliche andere Stechmücken aus anderen Ländern bei uns Einzug gehalten. Bei einem Stich spritzt die Mücke einen gerinnungshemmenden Stoff in die Einstichstelle, damit das Blut des Opfers flüssig bleibt. Dieser löst die Ausschüttung von körpereigenem Histamin aus – eine allergische Reaktion, die mit Juckreiz verbunden ist.

 

Wie lassen sich Stechmücken abwehren?

 

An den Fenstern Insektengitter anbringen, Brutstellen wie Teiche und Regentonnen abdecken und abends draußen lange Kleidung tragen. Es gibt sogenannte Repellantien zum Auftragen oder Aufsprühen für den Körper, die jedoch aus chemischen Mitteln bestehen. Sie senden Duftstoffe aus, die die Stechmücken nicht mögen. Jedoch gibt es auch natürliche Duftstoffe, mit denen Mücken abgewehrt werden können. Dazu gehört Kokosöl, Lavendelöl und Zedernholzöl.

 

Wie behandelt man Mückenstiche natürlich?

 

Neueste Untersuchungen zeigen, dass nicht Kälte, sondern Wärmeanwendungen helfen. Da der Stoff, den die Stechmücken unter die Haut spritzen, ein Protein ist, kann es durch Auflage eines unter heißem Wasser erwärmten Metall (Löffel) zerstört werden und wird so schneller abgebaut. Eine gute Wirkung erzielt man auch mit Zwiebelsaft auf die Einstichstelle oder Bachblüten-Rescuesalbe. Homöopathisch hilft Ledum C30: 1 x 4 Globuli lutschen; bei Wespen- und Bienenstichen 1 x 4 Globuli Apis mellifica C30.

Hinweis: Alle Gesundheitstipps, Übungen und Informationen auf dieser Website sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt und bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

Praxis für Naturheilkunde & Seminarinstitut ~ Mechthild Wenzelburger ~ Heilpraktikerin

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