Gesundheitstipp: Schlafstörungen

Schätzungen zufolge leidet jeder vierte Deutsche unter Schlafstörungen. Die Ursachen sind vielfältig:  Streß, Hormondysbalancen, falsche Ernährung (zuviel und zu spät) und Nebenwirkungen von Medikamenten, um nur einige zu nennen.  Möglichkeiten und Therapieansätze gibt es eine ganze Reihe und eine fast unüberschaubare Auswahl an Heilmitteln. Neben chemischen Schlafmitteln, die eine Menge an Risiken und Nebenwirkungen in sich bergen, gibt es einige Heilpflanzen, die den Schlaf fördern:

 

Baldrian: Die schlaffördernde Wirkung von Baldrian ist für leichte bis mittlere Schlafstörungen nachgewiesen. Als Hauptwirkstoffe gelten bestimmte chemische Verbindungen (Sesquiterpene). Sie sind im ätherischen Öl in der Wurzel des Krauts enthalten. Baldrianpräparate gibt es als Tee, Frischpflanzenpresssaft, Tinktur und in Tablettenform. Am besten nehmen Sie das Baldrianpräparat eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen ein.

 

Hopfen: Die sogenannten Hopfenzapfen, die weiblichen Blütenstände der Hopfenpflanze enthalten die Bitterstoffe Humulon und Lupulon. Sie wirken schlaffördernd. Erfahrungen zeigen, dass vor allem die Kombination aus Baldrian und Hopfen beruhigt und das Einschlafen fördert. Hopfen gibt es als Tee oder Pulverextrakt. Hopfen macht nicht müde, beruhigt aber die Nerven und wirkt auf diese Weise schlaffördernd.

 

Melisse: Die Blätter der Melisse enthalten wohlriechende ätherische Öle, unter anderem Citronellal und Citral. Melissenöl ist sehr teuer, da es nur in geringen Mengen in den Blättern vorhanden ist. Günstiger ist es, die Blätter der Melisse als Tee am besten in Kombination mit Baldrian zuzubereiten.

 

Passionsblume: Hier verwendet man das getrocknete Kraut. Darin sind unter anderem Flavonoide, Cumarine und Maltol enthalten, die für die beruhigende Wirkung verantwortlich sind.

 

Lavendel: Das ätherische Öl der Pflanze enthält mehrere wirksame Substanzen, zum Beispiel Rosmarinsäure. Die beruhigende Wirkung des Lavendels ist wissenschaftlich belegt. Lavendel wird als Teebestandteil oder in der Aromatherapie eingesetzt. Er wirkt am besten in Kombination mit Baldrian.

Hinweis: Alle Gesundheitstipps, Übungen und Informationen auf dieser Website sind sorgfältig recherchiert und in der Praxis erprobt und bewährt. Dennoch geschieht die Anwendung auf eigene Verantwortung.

Praxis für Naturheilkunde & Seminarinstitut ~ Mechthild Wenzelburger ~ Heilpraktikerin

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